Wohingegen viele unserer Studienschwerpunkte auf Kinder bezogen sind, ist die neuromotorische Entwicklungsverzögerung nicht ausschließlich ein Problem des Kindes. Reflexbezogene Probleme zeigen sich mitunter erst mit den Jahren. Wenn diese Problemstellung nicht während der Kindheit festgestellt wurde, muss Sie auf irgendeine Art und Weise kompensiert werden. Der Preis, welcher bezahlt werden muss, um normal zu funktionieren, ist eine deutlich erhöhte Stressanfälligkeit.

Normalerweise treten Symptome immer erst dann auf, sobald im Leben Veränderungen anstehen. Folgendes Beispiel möchte ich näher erläutern. Ein Schüler, welcher die nächste Stufe seiner Ausbildung beginnt (z.B. Studium), kann diese Schwierigkeiten dann zum ersten Mal richtig erfahren. Der Schüler muss für sein Studium sein gewohntes soziales Umfeld / Elternhaus verlassen, er muss neue Freunde finden und in kurzer Zeit viel Lese-/Schulstoff aufnehmen und auch verarbeiten können. Er kann seine Probleme nicht mehr ausreichend kompensieren und die Schwierigkeiten kommen dann immer mehr zu Vorschein. Wenn diese Probleme erkannt und auf neurophysiologischer Ebene behandelt werden, beginnen die Personen in ihren gewählten Laufbahnen erfolgreich zu sein!

 

Wir können Erwachsenen mit Platzangst, Gleichgewichtsproblemen, Panikattacken und einigen Arten von Flugangst helfen.

 

Peter Blythe und McGlown fanden heraus, dass 75% der Patienten in der Diagnose von Platzangst feststellbare Defizite im zentralen Nervensystem hatten. Diese zeigten sich im Vorhandensein von fehlgeleiteten Primitiven - und Haltungsreflexen, visuellen Wahrnehmungs- und Augenmotorikfehlfunktionen, welche in einen direkten Zusammenhang mit Gleichgewichtsproblemen, Schwindelgefühlen und Angstzuständen stehen.

Angstzustände

Ängstlichkeit in eine grundlegend menschliche Erfahrung. Wenn sie in grundsätzlich milder oder mäßiger Form durchgmacht wird, wirkt sie stimulierend auf Motivation, Schutzverhalten und Anpassung. Übermäßige Angsterfahrung jedoch stört soziale, berufliche und emotionale Lebensbereiche und wird nachfolgend als Stress erfahren. Ängstlichkeit kann sich in drei Formen zeigen:

  • mental: in Gedanken
  • körperlich: in physischen und biologsichen Prozessen
  • emotional: in Gefühlen

Physiologische Gefühle der Angst können für den einzelnen so bedrängend und erdrückend sein, dass sie jede Versuche zum Scheitern bringen, sie durch bewusste Anstrengungen kontrollieren zu wollen. Folgende Körperliche Symptome können beobachtet werden:

  • schneller Puls
  • Schwindelgefühle
  • flache Atmung
  • kalte Hände und Füße
  • Brustbeklemmungsgefühle
  • Magendrücken

Sollten Sie das Gefühl haben, dass eine Neuromotorische Entwicklungsverzögerung der Grund für Ihre Probleme sein könnte, so können Sie sich jederzeit telefonisch oder auch per email an mich wenden.